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Online-Portal für fachärztliche Konsile

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Was bedeutet eKonsil?

Unter dem Begriff „Konsil“ versteht man die Begutachtung eines Patientenbefundes sowie Beratung durch einen weiteren Arzt. Diese zusätzliche ärztliche Empfehlung unterstützt den Konsil einholenden Arzt beim Behandlungsvorgehen und hilft, Therapiemöglichkeiten besser abzuschätzen. Das Online-Portal “eKonsil” bietet deutschlandweit die Möglichkeit zur Einholung einer Expertenmeinung als fachärztliches Telekonsilium. Aktuell wird eKonsil in den Fachgebieten Urologie (Hodentumor, Peniskarzinom, Nierenzellkarzinom) und Gynäkologie (Ovarialkarzinom) angeboten.

Wie funktioniert eKonsil?

Über eKonsil kann der behandelnde Arzt nach persönlicher Registrierung eine geplante Therapie mit einem oder mehreren von der jeweiligen Fachgesellschaft akkreditierten Spezialisten (Konsiliarärzten) unmittelbar abstimmen. Nach Einholung des Patienten-Einverständnisses dokumentiert der Behandler die Patientendaten und geplante Therapie in einem Eingabeformular, welches dann (pseudonymisiert) zur Begutachtung an einen Konsiliararzt weitergeleitet wird. Der Konsiliararzt meldet nach Sichtung der Daten zurück, ob die geplante Therapie angemessen ist oder ob und aus welchen Gründen ggf. eine andere Therapie zu empfehlen ist. Ein solcher gemeinsam abgestimmter Therapieplan kann zu einer signifikanten Verbesserung des Behandlungserfolges führen.

Die Nutzung der Plattform ist kostenfrei und offen für Versicherte aller Krankenkassen. Das aQua-Institut übernimmt die Abrechnungsdienstleistungen für die ärztliche Leistung bei Versicherten der teilnehmenden Krankenkassen. Die Einholung und Erstellung des Konsiliarberichts wie auch die Follow-ups werden bei Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK) und der Hanseatischen Krankenkasse (HEK) vergütet. Dies setzt voraus, dass Sie nach der Registrierung im Webportal dem Vertrag zur besonderen Versorgung nach §140a SGB V beitreten. Die Fälle von Patienten aller anderen Krankenkassen können Sie ebenfalls in diesem Portal dokumentieren und Konsiliarberichte einholen. Um auch hier eine Vergütung zu erwirken, bemühen sich der Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V., TK und HEK um den Beitritt weiterer Krankenkassen.